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Bulog bindet 868 Reismühlen für mehr Premiumreis in Indonesien ein

Indonesiens staatlicher Lebensmittelkonzern Bulog hat rund 60.000 Tonnen Premiumreis ausgeliefert und strebt bis Dezember 2026 ein Volumen von 300.000 Tonnen an. Dafür bindet das Unternehmen 868 Reismühlen ein und beliefert moderne Einzelhandelsketten im ganzen Land.

Bulog bindet 868 Reismühlen für mehr Premiumreis in Indonesien ein

Landesweite Auslieferungen erreichen 60.000 Tonnen

Das indonesische staatliche Lebensmittelunternehmen Perum Bulog hat rund 60.000 Tonnen Premiumreis an moderne Einzelhandelsgeschäfte geliefert. Damit will es die angespannte Verfügbarkeit und den Preisdruck in diesem Marktsegment mildern. Bulog-Präsident Ahmad Rizal Ramdhani erklärte, der Reis sei landesweit von Sabang bis Merauke an Minimärkte und Supermärkte gegangen.

Kumparan zufolge ist das Volumen Teil eines ursprünglichen Lieferplans über 110.000 Tonnen. Das Medium bezeichnet die Maßnahme als Reaktion auf steigende Preise und Engpässe bei Premiumreis. Die genaue Aufteilung umfasst 75.000 Tonnen Premiumreis für moderne Händler und Märkte im indonesischen Beobachtungssystem SP2KP für Grundbedarfsgüter sowie 35.000 Tonnen Reis mittlerer Qualität.

Bulog hat Bestellungen und Liefervereinbarungen mit zahlreichen Einzelhändlern abgeschlossen. Dazu gehören PT Indomarco Prismatama, PT Megah Daya Inti, PT Inti Cakrawala Citra, PT Sumber Alfaria Trijaya, PT Lion Super Indo, PT Swalayan Sukses Abadi, PT Matahari Putra Prima, PT Tip Top Supermarket, PT Midi Utama Indonesia und PT Hero Retail Nusantara.

868 Mühlen stützen das größere Mengenziel

Das Programm wird ausgeweitet, nachdem der Leiter der nationalen Lebensmittelbehörde und Landwirtschaftsminister Andi Amran Sulaiman zusätzliche 300.000 Tonnen Reis für den modernen Einzelhandel angeordnet hatte. Republika berichtet, dass Bulog bis Dezember 2026 insgesamt 300.000 Tonnen Premiumreis absetzen will und dafür rund 868 Reismühlen eingebunden hat.

Das Netzwerk beschränkt sich nicht auf große Verarbeiter. Laut Ahmad Rizal Ramdhani arbeitet Bulog auch mit kleinen und mittleren Mühlen zusammen, die Premiumreis herstellen können. Kapazitäten in mehreren Regionen sollen die Beschaffungsbasis verbreitern und die Auslieferung an Märkte in ganz Indonesien beschleunigen.

Republika zufolge wurden die bereits ausgelieferten rund 60.000 Tonnen innerhalb von zwei Wochen in den Markt gebracht. Um 300.000 Tonnen zu erreichen, muss Bulog Beschaffung, Verarbeitung und Einzelhandelslogistik bis Dezember in deutlich größerem Umfang aufrechterhalten.

Kommerzielle Beschaffung bleibt von subventionierten Beständen getrennt

Nach Angaben von Bulog ist der Premiumreis ein kommerzielles Produkt und stammt nicht aus den Beständen für öffentliche Versorgungsaufgaben, den sogenannten PSO-Beständen. Das Unternehmen kauft Rohreis auf kommerzieller Basis von Landwirten, verarbeitet ihn zu Premiumreis und vermarktet das Endprodukt über moderne Händler. Subventionierte Reisbestände werden für das Programm somit nicht eingesetzt.

Diese Trennung ist für Landwirte, Mühlen und Händler relevant. Der kommerzielle Ankauf schafft einen zusätzlichen Absatzkanal für Rohreis, während die Beteiligung von 868 Mühlen die Verarbeitungsaufträge über die größten Betreiber hinaus verteilt. Einzelhandelsketten erhalten eine landesweite Bezugsquelle für abgepackten Premiumreis, dessen Verfügbarkeit zuletzt unter Druck stand.

Qualitätskontrollen begleiten die schnellere Verteilung

Bulog zufolge wird der Premiumreis vor der Markteinführung im Labor geprüft. Über den BELA-Dienst richtet das Unternehmen zudem einen Beschwerdekanal für Verbraucher ein, dessen Kontaktdaten auf den Verpackungen erscheinen sollen.

Andi Amran Sulaiman erklärte, Indonesien leide nicht unter einem allgemeinen Reismangel, da die Gesamtverfügbarkeit weiterhin ausreiche. Die Maßnahme konzentriert sich vielmehr auf Premiumreis im modernen Einzelhandel. Für die Marktteilnehmer wird entscheidend sein, ob Bulog und seine Mühlenpartner die ausreichenden nationalen Reisbestände in gleichmäßige Mengen hochwertiger Ware umwandeln, die Qualität sichern und bis Dezember 2026 die angestrebten 300.000 Tonnen liefern können.

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