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Belarus liefert im September 170,5 Tonnen Weizenkleie in die russische Region Kursk

Im September wurden vier Partien belarussischer Weizenkleie mit zusammen 170,5 Tonnen an einen Verarbeitungsbetrieb in der russischen Region Kursk geliefert. Seit Jahresbeginn 2026 summieren sich die Lieferungen auf 12.282 Tonnen, während 2025 keine derartige Ware in die Region kam. Die Ladung passierte die phytosanitäre Quarantänekontrolle.

Belarus liefert im September 170,5 Tonnen Weizenkleie in die russische Region Kursk

Im September gelangten mehr als 170 Tonnen Weizenkleie aus Belarus in die russische Region Kursk. Innerhalb des Monats wurden vier Partien mit einem Gesamtgewicht von 170,5 Tonnen an einen Verarbeitungsbetrieb der Region geliefert.

Die Lieferungen setzen eine Handelslinie fort, die 2026 rasch gewachsen ist. Seit Jahresbeginn erreichten 12.282 Tonnen belarussische Weizenkleie die Region Kursk. 2025 wurde überhaupt keine Weizenkleie aus Belarus in die Region eingeführt, das gesamte diesjährige Volumen entspricht also Handel, der in den vergangenen neun Monaten entstanden ist.

Von null im Jahr 2025 auf 12.282 Tonnen

Aus der Jahressumme ergibt sich ein Durchschnitt von rund 1.360 Tonnen pro Monat in den ersten neun Monaten 2026. Gemessen daran war der September schwach: 170,5 Tonnen entsprechen etwa einem Achtel des durchschnittlichen Monatstempos. Grenzüberschreitende Futtermittellieferungen verlaufen ungleichmäßig, sie hängen an einzelnen Einkaufsentscheidungen des Empfängerbetriebs und nicht an einem festen Fahrplan. Ein schwacher Monat kehrt den Jahrestrend für sich genommen nicht um.

Auch die Partiegrößen sind aussagekräftig. Vier Lieferungen mit im Schnitt rund 43 Tonnen deuten auf Spotmengen zur Auffüllung des Rohstofflagers hin, nicht auf Kontraktversorgung im großen Stil. Lieferant, Empfängerbetrieb, Vertragsbedingungen und Preise wurden nicht offengelegt.

Ladung nach Pflanzenschutzkontrolle freigegeben

Die gesamte Septembermenge unterlag vor der Verwendung der phytosanitären Quarantänekontrolle. Die Fachleute führten bei den eingegangenen Partien drei Schritte durch:

  • eine Dokumentenprüfung der Begleitpapiere;
  • eine Besichtigung der Transportmittel mit der Ladung;
  • eine Untersuchung der quarantänepflichtigen Ware selbst.

Quarantäneschädlinge oder andere regulierte Objekte wurden nicht festgestellt, die Kleie entsprach vollständig den Anforderungen der russischen Gesetzgebung. Auf dieser Grundlage wurde die gesamte Partie zur bestimmungsgemäßen Verwendung im Verarbeitungsbetrieb der Region Kursk freigegeben.

Der quarantänepflichtige Status der Kleie kommt nicht von ungefähr: Nebenprodukte der Getreideverarbeitung können Unkrautsamen und Vorratsschädlinge enthalten, deshalb wird jede Partie einzeln geprüft und nicht einmal jährlich pauschal freigegeben.

Was der Warenstrom über die regionale Verarbeitung sagt

Weizenkleie ist ein Nebenprodukt der Mühlenwirtschaft und einer der günstigsten Massenbestandteile im Mischfutter. Der Wert je Tonne ist niedrig, das Volumen je Tonne hoch, entsprechend hoch ist der Frachtanteil an den Lieferkosten, und Kleie wird normalerweise nahe am Produktionsort gehandelt. Ein Strom von mehr als 12.000 Tonnen in neun Monaten in eine einzige russische Region sagt deshalb etwas über die lokale Bilanz aus: Entweder liefern die Mühlen im Umfeld des Empfängers nicht genug Kleie für den abnehmenden Betrieb, oder die belarussische Ware kommt zu einem Preis an, den der Käufer vorzieht.

Für belarussische Müller machen die russischen Regionalmärkte aus einem margenschwachen Nebenprodukt verschiffte Tonnage. Für Mischfutterwerke und Tierhaltungsbetriebe in der russischen Schwarzerderegion ist ein zusätzlicher Anbieter ein weiterer Bezugspunkt in Preisverhandlungen über heimische Kleie. Die Frage für das vierte Quartal lautet, ob die Monatsmengen zum Tempo der Jahreszahl zurückkehren oder nahe dem Septemberniveau bleiben.

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